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Borkener Ökopopulismus

Im Wettlauf der Klimaschutzaktivisten um die Themenvorherrschaft im Borkener Rathaus hat die UWG einen Sprintstreckensieg errungen.So gerade noch vor den Grünen haben sie es geschafft, die aktuell populäre Forderung nach dem Ausrufen des Klimanotstandes öffentlich zu verkünden.(Öko-)Populist ist, wer versucht, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Wähler zu gewinnen.Die Unabhängigen, bisher nicht gerade als die Borkener Umweltpartei bekannt, müssen jetzt grüne Farbe bekennen. Gelegenheiten dazu wird es sicher geben.Mal sehen!Bekanntlich sind Sprinter fast immer miserable Langstreckenläufer.
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Habeck for Kanzler

Die Grünen liegen in den Umfragen aktuell vor der Union.Das Klimaschutzthema überlagert alles. Sichere Energieversorgung, soziale Aspekte und Zusammenhalt in der Gesellschaft spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Deutschland soll nach dem Willen der Grünen und ihrer sie treibenden Aktivistenfreunde von der "Fridays for Future"-Bewegung schnellstmöglich Ergebnisse beim Klimaschutz vorweisen. Basta.Klar ist, die Ankündigungspolitk der GroKo hat zu keiner nennenswerten Reduzierung von Umweltbelastungen geführt.Nach dem überragenden Wahlerfolg der Grünen bei der Europawahl gab sich Robert Habeck aber seltsam demütig.Ob ihm bewusst geworden ist, dass selbst ein Kanzler Habeck, angewiesen auf einen Koalitionspartner, das klimapolitische Steuer nicht von heute auf morgen wird herumreißen können?Extrempositionen zu besetzen und daraus Forderungen zu formulieren ist verglichen mit der Regierungsarbeit in einer Demokratie ziemlich einfach.Und eine Ökodiktatur wird hoffentlich n…

Das Jahr des Schweins

Die Chinesen haben am 5. Februar das Jahr des Schweins begrüßt.Warum, das wissen jetzt auch die münsterländischen Schweinebauern.
Ihr Fleisch findet in China nämlich derzeit reißenden Absatz.Schweinefleisch, das mit EU-Fördermitteln aus Steuergeldern für Europäer hergestellt worden ist. Die Chinesen bekommen das Fleisch, uns bleibt die Gülle und die Preisexplosion.

Prima Klima in Borken?

Das Borkener Klimaschutzpapier ist verabschiedet. Die Ratsparteien, Fridays for Future, alle möglichen Gruppierungen und Einzelpersonen haben ihre CO2-Sparvorschläge für eine Klimaverbesserung vor-  und zum Teil auch eingebracht.Erstmal tut sich aber nichts. Gesucht wird ein Klimaschutzmanager. Einer, der weiß wie es geht. Der weiß, wie man Klimaschutz unter die Leute bringt.Klimaschutz in Borken macht also erstmal Pause. Ganz im Sinne der Jungchristdemokraten Marius Kranenburg und Benjamin Böhr, die nicht beim Autofahren, sondern lieber beim Klimaschutz auf die Bremse treten wollen.Ohne Klimaschutzmanagement wird wohl auch die Wintereisbahn vorerst nicht auf der Streichliste stehen. Immerhin verbrauchen ihre Kühlaggregate 75.000 kWh. Macht etwas mehr als 36 t CO2 extra fürs überaus spaßige Eisschliddern. Welche Events könnten/sollten dem Klimaschutzziel der Stadt geschuldet zukünftig noch gestrichen werden?Die Schlagersause?Auf jeden Fall eine entbehrliche Veranstaltung. Pietro-Lomba…

Hofkatzenjammer

Zukünftig wird die Borkener Hofkatze die Bauernhaustreppe nach nächtlichen Ausflügen nicht mehr unbeschwert im Vollbesitz ihrer sexuellen Kräfte krumm treten können.Statusübergreifend sollen jetzt sowohl Haus- als auch Hofkatze für ihr nächtliches zügelloses Treiben büßen müssen.Angeführt vom Hofkatzenversteher Hubert Börger, CDU-Landwirt aus Weseke, genoss die Hofkatze bisher den besonderen Schutz der Borkener Christdemokraten. Während der streunenden Hauskatze die Sterilisation drohte, musste ihre durchtriebene Schwester vom Bauernhof dies bislang nicht befürchten.Beim Bauernmuschi Beschützer Börger herrscht jetzt sicher Katerstimmung.

Große Koalition in Reken

Das hat es in Reken noch nicht gegeben. Jedenfalls werden sich auch die ältesten Rekener an einen solchen Vorgang nicht erinnern können. Rekens Bürgermeister Manuel Deitert nennt ihn deswegen völlig zu Recht "historisch".Und tatsächlich, sie haben es getan. CDU und SPD stellen einen gemeinsamen Antrag im Rat der Gemeinde Reken. Es geht dabei wegweisend darum, dass mehr Familien als bisher Zugang zu den Rabatten über die gemeindeübergreifende Vergünstigungskarte bekommen sollen. Hermann Dreischenkemper, nach eigenem Verständnis der fähigste Grünenpolitiker, den Reken jemals hatte, ist außer sich. Sein Weltbild gerät aus den Fugen.Wer will es ihm verdenken. Immerhin hatten sich CDU und SPD in Reken seit Anbeginn der Zeitrechnung bis aufs Messer bekämpft. Häufig mit unfairen Mitteln und persönlichen Verletzungen.Jetzt ein Neubeginn? Eitel Sonnenschein in den Beziehungen von Sozis und Christdemokraten?Dreischenkemper sollte nicht verzagen und seine Politikflinte nach gefühlt led…

Bahn fährt Bus

Wer von Maria Veen mit der Bahn nach Coesfeld fahren will, muss auf den Bus warten. Denn der Nordwestbahn (NWB), privater Betreiber der Streckenverbindung, sind nach eigener Aussage die Lokomotivführer ausgegangen.Erst, so um die Weihnachtszeit, waren sie alle krank, jetzt sind sie weg, die Lokomotivführer. Warum auch immer.Maria Veen ist leider nicht Lummerland, wo Lukas und Jim Knopf mit der Emma ihre Fahrgäste zuverlässig auch ans noch so entlegenste Ziel bringen.Auf den über die Straße rollenden sogenannten Schienenersatzverkehr, vertröstet NWB ihre Kunden aus Maria Veen noch bis mindestens August dieses Jahres.Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Auftraggeber von NWB, ist darüber nicht besonders erfreut. Immerhin hatte er Züge bestellt und keine Busse. Man kann nur froh sein, dass NWB noch keine Fluglinie betreibt. Sonst hätten ihre Passagiere wahrscheinich irgendwann zu befürchten, mit dem Flugersatzverkehr von Münster Osnabrück (FMO) nach München rollen zu müssen. Übrigens, di…