Die Stadt Borken beabsichtigt für die Jahre 2027 und 2028, den Investor "Flexi" beim Bau des Gesundheitszentrums an der Brinkstraße finanziell zu unterstützen, um zusätzlichen Parkraum in diesem Bereich der Innenstadt zu schaffen. War in der Erstausgabe der Planung zum Projekt "Brinkerhof" noch der Bau eines Parkhauses mit 230 Stellplätzen vorgesehen, so ist es im Planentwurf "Brinkerhof 2.0" verschwunden und mit ihm 100 Parkplätze. Von den verbliebenen oberirdischen 127 Stellplätzen kann die Stadt sich noch maximal 25 für städtische Zwecke anrechnen, die anderen 100 werden für Beschäftige und Patientinnen und Patienten benötigt. In der mittelfristigen Finanzplanung sind 2,5 Millionen Euro für das Projekt "Brinkerhof" als Zuschuss im aktuellen Haushaltsplan vorgesehen. Ergibt Kosten für einen städtischen Parkplatz im "Brinkerhof 2.0" von 100.000 Euro , obwohl in Borken derzeit kein öffentliches Interesse an weiteren Parkplätzen beste...
Borken erhält aus dem sogenannten Sondervermögen von Bund und Land NRW 19,4 Millionen Euro. Geld, das besonders für Infrastrukturmaßnahnen, Schulen usw. (zusätzlich) ausgegeben werden soll. Gute Sache. Endlich werden alle Straßen in Borken, die in einem zum Teil jämmerlichen Zustand sind, saniert. Stellvertretend dafür steht an erster Stelle der Dülmener Weg. Sein Zustand wird seit Jahren mit recht beklagt. Schlimmer können viele Straßen in der ehemaligen DDR vor der Wiedervereingung auch nicht ausgesehen haben. Aber auch die Kampstraße, der Butenwall - um nur einige zu nennen - müssen dringend saniert werden, machen einen bedauernswerten Eindruck, und sind daher erste Adressen für eine Sanierung mit Geld aus dem Sanierungstopf, den Borken erhält. Doch Pustekuchen! Die Stadtverwaltung hat andere Pläne. Schließlich seien die Schulen in einem guten Zustand und für den Bau der neuen Feuer- und Rettungswache könne man ganz gut einige Milliönchen gebrauchen. Wenn alle...