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Vom Unsinn, kein Tempolimit zu haben

CDU-Chef Armin Laschet hält ein Tempolimit von 130 auf Autobahnen für "unsinnig". (Redaktionsnetzwerk Deutschland") Auch im Wahlprogramm lehnt die Union ein generelles Tempolimit von 130 ab.   In ganz Europa gibt es nur eine einzige weitere Region, in der kein Tempolimit auf Autobahnen besteht: die  britische Insel Isle of Man.  Nach wie vor vollkommen  ohne Tempolimit sind die indischen Bundesstaaten Vanuatu, Pradesh und Uttar sowie Nepal, Myanmar, Burundi, Bhutan, Afghanistan, Nordkorea, Haiti, Mauretanien, Somalia und der Libanon . In China, dem mittlerweile wichtigsten Absatzmarkt für PS starke deutsche Autos, liegt das Tempolimit bei 120 km/h. Und in den USA liegen die maximalen Geschwindigkeitsbegrenzungen in der Regel bei 75 Meilen/Stunde (mph) (= 121 km/h) in den westlichen Staaten und bei 70 mph (113 km/h) in den östlichen Staaten. Einige Staaten, vor allem im Nordosten, erlauben  höchstens  65 mph (105 km/h), auf Hawaii  darf höchstens  60 mph (97 km/h) gefahre
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Karlheinz, das Schwein und der Wolf

MdB Karlheinz Busen aus Gronau will für die FDP wieder in den Bundestag. Unternehmer und Jäger Busen ist dort bisher im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft tätig.  Bekannt ist Busen dafür, dass der Wolf nicht gerade sein Busen-Freund ist. Von seinen 13 bisher im Bundestag gehaltenen Reden, beschäftigten sich alleine drei mit dem Wolf. Dem will der Karlheinz nämlich den Garaus machen. Sein kostengünstiger Vorschlag dazu, den er freimütig auch im Bundestag verkündet:  Eine Kugel für 2,50 Euro. Jetzt hat sich Busen auf einer Landwirte- Wahlveranstaltung in Ahaus-Wüllen als Schweinemissversteher geoutet.  Zum Erstaunen der Anwesenden verkündete er mutig: "Massentierhaltung gibt es für mich nicht. Dem Tier ist es egal, ob da zehn oder 1000 stehen.“ (BZ) Da fragt man sich doch: Woher weiß der Karlheinz das so genau? Allein olfaktorisch kann er es mit keinem Schwein aufnehmen. Ein Schwein hat mehr Riechzellen im Rüssel als der für seine gute Nase bekannte Hund. Darum wird sich ein

Isegrim wütet in Borken

Der Wolf scheint auf seinem Weg in die münsterländischen Innenstädte nicht mehr aufzuhalten zu sein. Jetzt hat er sich die Marktplatz-Schafe? in Borken vorgenommen.  Sie weisen deutliche Rissspuren auf. Einige mussen neue Ohren? bekommen. Familie Isegrim migrierte aus Richtung Osten kommend (die Schnauze voll?) zu uns in den Westen. In Raesfeld und Umgebung ist sie bereits heimisch. Während man sich in Wulfen tierisch über die Rückkehr der Urhunde freut, hält sich die Begeisterung der Schafzüchter zwischen Schermbeck und Raesfeld darüber in Grenzen. Das Schaf steht nämlich auf Isegrims Speiseplan. In Borken hatte man bisher aber keine Angst vor dem bösen Wolf. Und dachte, dass man die zum Grasen auf dem Marktplatz abgestellten Schafe? nicht einzäunen müsse, da sich Gloria und ihre Artgenossen höchstens die Zähne daran ausbeißen würden.

CDU-Plakate im Weißwaschgang

Vor vier Jahren warb die CDU auf ihren Wahlplakaten mit dem Spruch: "Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben." Die Frage dazu lautete damals: Wir? - Frau Merkel und die CDU? Die Antwort gibt die CDU mit ihrer aktuellen Plakatkampagne. Ja, genauso war es gemeint. Gut und gerne leben in Deutschland offenbar nur weiße Mitmenschen. Menschen mit Migrationshintergrund werden ausgeblendet.   Auf ihren Plakaten hat die CDU ihre eigenen Mitarbeiter als Models verewigt. Weiße CDU-Mütter mit ihren weißen Kindern und eine weiße CDU-Pflegerin. Eine weiße CDU-Mitarbeiterin in Polizeiuniform will Deutschland sicherer machen. Sogar den CDU-Kanzlerkanidaten auf den Plakaten muss ein Mitarbeiter aus der CDU-Zentrale mimen, Armin Laschet. Niemand mit erkennbarer Migrationsgeschichte. Etwa 26 Prozent der Menschen in Deutschland haben eine Migrationsgeschichte, die Hälfte von ihnen auch einen deutschen Pass. Was zu tun ist, damit auch sie in Deutschland gut und gerne leben, interessie

Wertstoffhofschlange

Sie ist ständiger Begleiter der Anlieferer: die Autoschlange vor dem Wertstoffhof. Borkens Wertstoffhof an der Einsteinstraße ist dauerüberlastet.  Grund dafür: Der Hof bleibt morgens in der Woche geschlossen. Frühaufsteher und Rentner haben keine Chance, ihren Wertunrat loszuwerden. Sie reihen sich nachmittags in die Schlange der Werktätigen ein und werden damit Teil des Problems, ohne es sein zu müssen. Außerdem: Die Entladestellen sind lediglich für PKW gekennzeichnet. Daher blockieren oft querstehende PKW mit Anhänger den Zugang zu den Containern, was zu Verzögerungen beim Entladen führt. An mindestens zwei Tagen in der Woche sollte der Wertstoffhof ganztägig geöffnet sein.  Siehe auch Mäckafritze: "Albert im Wertstoffhof".

Lobbyist Röring im Aus

Und sie bewegt sich doch.  Die Borkener Kreis-CDU hat mit überraschend großer Mehrheit Anne König aus Borken als Bundestagskandidatin nominiert. Johannes Rörings Tage im Berliner Reichstag sind gezählt. Röring, der Landwirtschaft-Superlobbyist -besonders in eigener Sache - hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Mit Sätzen wie: „Ich werde jeden Versuch, unsere Art der Landwirtschaft abzuschaffen, massiv bekämpfen“, (BZ) konnte er nicht einmal seine Bauernfreunde überzeugen. Die Niederlage mit weniger als der Hälfte der Stimmen für die Newcomer-Konkurrentin König ist eine schallende Ohrfeige für den Vredener Großbauer.  Röring, der mit Biogasanlagen und zahlreichen Nebenjobs, die ihm Millionen eingebracht haben, sich immer mehr von seinen Berufskolleg*innen entfremdet hat, erhielt jetzt die Quittung für seine starre Haltung, an der konventionellen Landwirtschaft um jeden Preis festhalten zu wollen. Ein Zeichen der Hoffnung für ein verändertes Bewusstsein innerhalb der Landwirtschaft, me

Ackerland nicht mehr in Bauernhand

Im Kreis Borken kostet ein Hektar Ackerland 100.000 Euro. Die meisten Bauern können sich das nicht mehr leisten.  Ackerland ist zum Spekulationsobjekt verkommen, weil das knappe Gut Boden gute Renditen verspricht. Große Agrarholdings, hinter denen auch Konzerne wie Aldi und REWE stehen, und ausländische Hedgefonds kassieren jährlich EU-Agrarsubventionen in Millionenhöhe.  Eine Modellrechnung:  Ein Investor nimmt für den Erwerb von 1000 Hektar Land die Kaufsumme per Kredit auf, anhand des Durchschnittspreises wären das 24 Millionen Euro. Bei zehnjähriger Laufzeit und einem Zins von 0,85 Prozent kostet ihn der Kredit jährlich 204.000 Euro. Von der EU gibt es für einen 1000-Hektar-Betrieb in Deutschland durchschnittlich 281.000 Euro an Subventionen. Die Förderung deckt damit schon die gesamte Finanzierung.  (Handelsblatt 22.08.2019) Außerlandwirtschaftlichen Investoren gehören schon jetzt 60 Prozent des Ackerlandes. Zum Ausverkauf von Ackerflächen hat wesentlich auch die Entwicklung von d