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Ukrainekrieg: Waffen, Waffen, Waffen sind keine Lösung

Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk wirft Olaf Scholz erneut mangelnde Führungsstärke und eine Missachtung ukrainischer Interessen vor. Doch was sind das für Interessen?

Er habe sich erhofft, aus der Rede von Scholz auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos herauszuhören, mit welchen ganz konkreten Schritten die Ampel die Ukraine massiv unterstützen wolle. "Leider war das eine Fehlanzeige, vor allem in Bezug auf sofortige Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland, um die Riesenoffensive der Russen im Donbass zu ersticken". "Militärisch wird die Ukraine von Berlin schlicht und einfach im Stich gelassen«, so der Botschafter. (Spon)

Ein entscheidender militärischer Sieg der Ukraine über Russland, bei dem die Ukraine das gesamte Territorium zurückerobert, das Russland seit 2014 erobert hat, ist kein realistisches Ziel. Putin wird keinen Rückzieher machen.
 
Die Ukrainer sind diejenigen, die weiter  kämpfen, sterben und ihre Häuse verlieren. Wolodymyr Selensky muss irgendwann entscheiden, wie ein Ende des Krieges aussehen könnte. Es werden schmerzhafte territoriale Entscheidungen sein.

Es ist unbedingt erforderlich, dass die Entscheidungen der ukrainischen Regierung auf einer realistischen Einschätzung ihrer Mittel beruhen und wie viel weitere Zerstörung die Ukraine ertragen kann. (Nytimes)

Kanzler Scholz sollte Selensky klar machen, dass es Grenzen gibt, wie weit Deutschland gehen wird, um Russland zu bekämpfen. Für die Unterstützung der Ukraine mit Waffen und Geld muss es ein Limit geben.

Waffen sollten nur noch geliefert werden, wenn Selensky zu echten Verhandlungen bereit ist.

Botschafter Melnyk will offenbar nicht verstehen, dass seine unablässige Forderung nach Waffen und immer mehr Waffen, um damit Putin zu besiegen, so langsam nur noch die CDU aus parteipolitischen Gründen veranlasst, das für vernünftig zu halten.


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