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Brinkerhof wird Sozialprojekt

Die Stadt Borken hat heute bekanntgegeben, dass das Großprojekt „Brinkerhof" an der Brinkstraße grundlegend neu ausgerichtet wird. Statt der geplanten Arztpraxen und hochpreisigen Eigentumswohnungen sollen nun 80 Einheiten bezahlbarer Mietwohnungen entstehen. 

Investor „Flexi" habe sich, so die offizielle Mitteilung, „nach intensiven Gesprächen mit der Stadt" bereit erklärt, auf seine ursprünglichen Renditeerwartungen zu verzichten. Die CDU-Fraktion erklärte, man habe „die Zeichen der Zeit erkannt". Bürgermeisterin Mechtild Schulze-Hessing sprach von einem „historischen Tag für den sozialen Wohnungsbau in Borken".

Auch auf die zusätzlichen 312 Parkplätze wird verzichtet. Der Verkehr auf der Brinkstraße, bisher ein erklärtes Nadelöhr der Innenstadt, soll durch ein neues Mobilitätskonzept entlastet werden. Die Mieterinnen und Mieter, die für das ursprüngliche Projekt ihre Wohnungen verlassen mussten, werden als Erste berücksichtigt.

Die 2,5 Millionen Euro, die der Stadtrat noch im Februar für den Investor bewilligt hatte, fließen künftig in den kommunalen Wohnungsbaufonds.
Auf Nachfrage teilte die Stadtverwaltung mit, man freue sich auf eine konstruktive Umsetzung im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger. 

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