Direkt zum Hauptbereich

Kultkritik

Die Kritik am Konzept des "kult" in Vreden ist berechtigt.

"Kult" sein bedeutet umgangssprachlich: bei einer bestimmten Anhängerschaft ein hohes Ansehen, Kultstatus erlangt haben und deshalb verehrt werden, beliebt sein: der Film, das Buch, die Band ist kult.

Das Vredener "kult" (kultur und lebendige tradition) ist nicht kult. Schon gar nicht lebendig.

In Museen herumstehen ist öde. Der Besucher will mitgestalten.

Moderne Museen haben sich von "Tempeln des ehrfürchtigen Staunens zu interaktiven Orten der Kommunikation" (Trend Update 11/2014) gewandelt.

Die Präsentation der Exponate im Vredener "kult" entspricht in keinster Weise den Vorstellungen, wie man sie heute von einem modernen Museumskonzept hat.

Die Borkener "FARB"-Gestalter haben hoffentlich nicht das "kult" zum Maßstab ihres Konzeptes gemacht.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Make Ebbing Great

Wer die Plakate der UWG zur Kommunalwahl gesehen hat, der ahnte schon: hier sollte Großes erreicht werden. Brigitte Ebbing immer voll im Bild. Im Hintergrund, leicht verschwommen, irgendwelche UWG-Kandidaten. Der Plan: Brigitte größer machen als sie ist. Brigitte, das Gesicht der UWG, ohne die in Borken nichts geht. Geht aber doch. Die Ebbing-Kampagne war ein Schuss in den Ofen. Die UWG schaffte ihr angestrebtes Ziel, zweitstärkste Kraft in Borken zu werden, wieder nicht. Vielmehr fiel sie nach geringen Verlusten noch hinter die Grünen auf den vierten Platz zurück. Brigitte Ebbing, die Frontfrau der UWG, die UWG-Vorsitzende der Wählergemeinschaft auf Kreisebene, die UWG-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, die UWG-Schriftführerin auf Ortsebene, das UWG-Kreistagsmitglied, sie war gescheitert. Stellte sich die Frage: Wie könnte es die UWG-Pöstchensammlerin dennoch schaffen, stellvertretende Bürgermeisterin zu werden? Über eine gemeinsame Listenverbindung der Oppositionsparteien, wie von der

Für MdB Johannes Röring wird es eng

Sollte der radikale Beschlussentwurf (10-Punkte-Programm) für einen Verhaltenskodex für CSU Abgeordnete "Volle Transparenz von Nebeneinkünften" von der CDU übernommen werden, wird es eng für MdB Johannes Röring, der im Mai erneut als Kandidat für den Bundestag im Kreis Borken nominiert werden möchte.  Eigentlich müsste sich Röring mit dem heutigen Tag von dieser Absicht verabschieden. Wenn auch für die CDU-Abgeordneten aufgrund der Masken-Affäre zukünftig der verschärfte Verhaltenskodex gelten sollte, der die strikte Trennung von öffentlichem Amt und wirtschaftlichen Interessen fordert, dann kann sich Röring nicht ernsthaft erneut um ein Bundestagsmandat bewerben.  Röring sitzt seit 2005 im Bundestag. Einen Namen hat es sich dort besonders als Großverdiener mit Nebenjobs gemacht. So erzielte er 2013-2016 Nebeneinkünfte in Höhe von etwa zwei Millionen Euro und lag damit an zweiter Stelle unter den Bundestagsabgeordneten mit den höchsten Bruttobezügen in diesem Zeitraum.  Den Ü

Die Plus-Volksbank

In Burlo ist die Volksbank umgezogen. Ins ehemalige Café Rosengarten. Erkennbar ist das an einem schrillen orangefarbenen Bauteil, das man zuerst für einen Hinweis auf eine Plus-Filiale halten könnte. Optisch sehr auffallend und damit für das Projekt "Rosengarten" architektonisch eine Katastrophe. Doch was solls!  Die Volksbank bringt endlich jene Miete, die Planer und Eigentümer Günter Kohlruss mit dem Café nicht erzielen konnte. Weniger Freude dürften die Rosengärtner, die Bewohner der Anlage, haben. Dabei ist die Verschandelung des Gebäudes nur ein Ärgernis. Ein Plus gibt es beim Türenschlagen zur Nachtzeit, bei Parkproblemen und durch zusätzlichen Verkehrslärm. Auch das Risiko einer Sprengung des Geldautomaten durch Bankräuber vermehrt die Besorgnisse der Anwohner durch die Umnutzung. Warum bei der Umbaugenehmigung durch die Stadt niemand auf die Veränderung der Park-und Verkehrssituation geschaut hat, kann wohl nur Günter Kohlruss erklären. Er sitzt für die