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Dülmener Weg geht leer aus

Borken erhält aus dem sogenannten Sondervermögen von Bund und Land NRW  19,4 Millionen Euro. Geld, das besonders für Infrastrukturmaßnahnen, Schulen usw. (zusätzlich) ausgegeben werden soll. 

Gute Sache. Endlich werden alle Straßen in Borken, die in einem zum Teil jämmerlichen Zustand sind, saniert. 

Stellvertretend dafür steht an erster Stelle der Dülmener Weg. Sein Zustand wird seit Jahren mit recht beklagt. Schlimmer können viele Straßen in der ehemaligen DDR vor der Wiedervereingung auch nicht ausgesehen haben.

Aber auch die Kampstraße, der Butenwall - um nur einige zu nennen - müssen dringend saniert werden, machen einen bedauernswerten Eindruck,  und sind daher erste Adressen für eine Sanierung mit Geld aus dem Sanierungstopf, den Borken erhält.

Doch Pustekuchen! Die Stadtverwaltung hat andere Pläne. Schließlich seien die Schulen in einem guten Zustand und für den Bau der neuen Feuer- und Rettungswache könne man ganz gut einige Milliönchen gebrauchen.

Wenn alle Kommunen, die Geld aus dem Sondervermögen von Land und Bund so damit umgehen, werden die 500 Milliarden schnell verbraucht sein, ohne überhaupt einen Effekt für die Wirtschaft und die Verbesserung der Infrastruktur zu haben.

Wie Kommunen das Sondervermögengeld einsetzen, sollte von Land und Bund genau kontrolliert werden. Ansonsten droht der Verlust des "Vermögens" aus dem Sondervermögen und die Schulden bleiben.

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