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Die Parkplatzlüge

In Borken fehlen Parkplätze.

Wer das immer noch glaubt, der ist wohl zu oft in Borken mit dem Fahrrad unterwegs. 

Die Fotos zeigen die Tiefgarage unter Action/Netto und den Parkplatz vor der Geschäftsstelle des Kreisbauernverbandes, jeweils in der Mittagszeit. 

Die Tiefgarage unter Action/Netto stand immer schon leer. Sie wurde mit einem Zuschuss durch die Stadt Borken gebaut.

Der Bau der Parkpalette am Krankenhaus und die Parkraumbewirtschaftung mit der Erhebung von Gebühren überall in der City seit Anfang April 2025 schlagen voll durch. Es gibt immer freie Parkplätze in der City.

Damit müsste eigentlich der gebetsmühlenartig vorgetragene Ruf nach mehr Parkplätzen in der Innenstadt verstummen. 

Für den Bau von städtischen Parkplätzen am sogenannten Brinkerhof gibt es kein öffentliches Interesse mehr. 

War in der Erstausgabe der Planung zum Projekt "Brinkerhof" noch der Bau eines Parkhauses mit 230 Stellplätzen vorgesehen, so ist es im Planentwurf "Brinkerhof 2.0" verschwunden und mit ihm 100 Parkplätze. Von den verbliebenen oberirdischen 127 Stellplätzen kann die Stadt sich noch maximal 25 für städtische Zwecke anrechnen, die anderen werden für Beschäftige und Patientinnen und Patienten benötigt.

In der mittelfristigen Finanzplanung sind dennoch 2,5 Millionen Euro für das Projekt "Brinkerhof" als Zuschuss im aktuellen Haushaltsplan vorgesehen.

Ergibt Kosten für einen städtischen Parkplatz im "Brinkerhof 2.0" von 100.000 Euro.

Wer da wohl dran verdient?

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